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Antrag: gesellschaftsrechtliche Ermöglichung einer ‚Klein-Aktiengesellschaft‘

„gesellschaftsrechtliche Ermöglichung einer ‚Klein-Aktiengesellschaft‘“ (62/UEA), UEA, eingebracht am 24.02.2014 im Zuge der Debatte über mehrere Finanzausschussberichte Die GmbH stammt als Rechtsform aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist für Unternehmen mit regelmäßigen Umsätzen und stabilen Eigentümerverhältnissen immer noch gut geeignet. Anforderungen, denen Start-Ups am Beginn des neuen Jahrtausends ausgesetzt sind, wird sie aber nicht gerecht. Daher […]

„gesellschaftsrechtliche Ermöglichung einer ‚Klein-Aktiengesellschaft‘“ (62/UEA), UEA, eingebracht am 24.02.2014 im Zuge der Debatte über mehrere Finanzausschussberichte

Die GmbH stammt als Rechtsform aus dem 19. Jahrhundert. Sie ist für Unternehmen mit regelmäßigen Umsätzen und stabilen Eigentümerverhältnissen immer noch gut geeignet. Anforderungen, denen Start-Ups am Beginn des neuen Jahrtausends ausgesetzt sind, wird sie aber nicht gerecht. Daher wird mit diesem Antrag die Einführung einer neuen Unternehmensform gefordert: die „Klein AG“. In dieser lassen sich die Vorteile beider Kapitalgesellschaften verbinden:

  • Grundkapital 20.000 Euro (davon ein Viertel bei Gründung bar einzuzahlen);
  • Leichtere Aufnahme von Eigenkapital;
  • Aufsichtsrat- und Abschlussprüferpflicht nur, wenn bestimmte Schwellen bei Bilanzsumme, Umsatz, oder Mitarbeiteranzahl überschritten werden
  • Bedingtes und genehmigtes Kapital, sowie der Erwerb eigener Aktien werden wie bei der AG behandelt
  • Aktienoptionsprogramme durch Unterlegung von eigenen Aktien oder
  • bedingtes Kapital ist bis zur einer Schwelle von jeweils 20% zulässig
  • Möglichkeit der jederzeitigen Umstellung auf eine normale AG

Die rechtliche Umsetzung einer solchen Klein AG wird mit diesem Antrag gefordert.

Link zum Antrag auf der Parlamentswebsite (eingebracht am 24.02.14, abgelehnt von SPÖ, ÖVP, FPÖ, Grünen und TS): https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV/UEA/UEA_00062/index.shtml