| Laizität, Politik, Religion

Buchbeitrag in "Kirche – Konten – Konkordat"

Dieser Tage erscheint (im Paracelus-Verlag) „Kirche – Konten – Konkordat“, ein Sammelband, der sich kritisch mit dem Verhältnis von Staat und Religion, insbesondere auch mit der Finanzierung institutionalisierter Religion durch die Allgemeinheit, auseinandersetzt. Herausgeber ist Leo Prothmann, der selbst 22 Jahre lang katholischer Pfarrer war und jetzt als Psychotherapeut arbeitet. Gelegentlich findet man Texte von […]

Dieser Tage erscheint (im Paracelus-Verlag) „Kirche – Konten – Konkordat“, ein Sammelband, der sich kritisch mit dem Verhältnis von Staat und Religion, insbesondere auch mit der Finanzierung institutionalisierter Religion durch die Allgemeinheit, auseinandersetzt.

Herausgeber ist Leo Prothmann, der selbst 22 Jahre lang katholischer Pfarrer war und jetzt als Psychotherapeut arbeitet. Gelegentlich findet man Texte von ihm als Gastkommentare in österreichischen Tageszeitungen, wie zuletzt auch im Standard: „Glaube und Weltanschauung müssen privat bleiben

Es freut mich, dass ich mit „Der agnostische Staat“ auch einen Beitrag leisten durfte neben Eytan Reif (Initiative Religion ist Privatsache), Hans Küng, Eugen Drewermann, Wolfgang Speyer, Johannes Heinrichs, Franz Nikolasch, Waltraud Prothmann, Johannes Klopf, Hanns Dieter Hüsch, Reinhard Mey und Konstantin Wecker.

Kaufen kann man das Buch bei u. a. bei Amazon.

Kirche - Konten - Konkordat

Zum Inhalt meines Beitrags:

Im ersten (I) Abschnitt „Religion im Staat“ widme ich mich den zentralen Fragen: Welche Möglichkeiten hat der Staat dem gesellschaftlichen Phänomen Religion zu begegnen? Welche Systematiken gibt es hier? Muss ein Staat die Frage nach dem Wahrheitsgehalt religiöser Inhalte beantworten?

Im zweiten (II) Abschnitt („Lassen sich Sonderrechte für Religion auch im sonst laizistischen Staat begründen?“) versuche ich unter der Prämisse, dass der Staat weltanschaulich-religiöse Neutralität verwirklichen will, zu erörtern, ob es dennoch Gründe gibt, religiöse Weltanschauungen anders zu behandeln (konkret: gesetzlich zu privilegieren bzw. zu diskriminieren) als nicht-religiöse Weltanschauungen.