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Keine Kreuze in Italiens Klassenzimmern mehr

Kreuze in Klassenzimmern widersprechen den Prinzipien eines laizistischen Staates.
Kreuze in Klassenzimmern verletzten das Rechter der Schüler_innen auf Religionsfreiheit, meint nun auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.
Auszug aus dem Pressetext des European Court of Human Rights:
The State was to refrain from imposing beliefs in premises where individuals were dependent on it. In particular, it was required […]

Kreuze in Klassenzimmern widersprechen den Prinzipien eines laizistischen Staates.

Kreuze in Klassenzimmern verletzten das Rechter der Schüler_innen auf Religionsfreiheit, meint nun auch der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte.

Auszug aus dem Pressetext des European Court of Human Rights:

The State was to refrain from imposing beliefs in premises where individuals were dependent on it. In particular, it was required to observe confessional neutrality in the context of public education, where attending classes was compulsory irrespective of religion, and where the aim should be to foster critical thinking in pupils.

…where the aim should be to foster critical thinking in pupils…

Das sieht die Republik Österreich nach wie vor anders. Hier sind Kreuze erlaubt und erwünscht.

Das Religionsunterrichsgesetz sieht in seinem §2b Folgendes vor:

“(1) In den unter § 1 Abs. 1 fallenden Schulen, an denen die Mehrzahl der Schüler einem christlichen
Religionsbekenntnis angehört, ist in allen Klassenräumen vom Schulerhalter ein Kreuz anzubringen. ”

Diese Sonderstellung widerspricht der Laizität. Sie räumt der Mehrheit ein paar weniger Religionen ein Privileg ein.

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