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OTS: Das Kulturbudget bleibt ohne Zukunftsperspektiven

Niko Alm: „Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, um die sinkenden staatlichen Budgets zu kompensieren“ Nach dem Wechsel Beate Meinl-Reisingers in den Wiener Gemeinderat, übernimmt Niko Alm den Kulturausschussvorsitz im Parlament. Das heute vorgestellte Bundesbudget bereitet ihm bereits große Sorgen. „Nicht genug damit, dass das nominell in etwa gleichbleibende Budget inflationsbereinigt wieder eine Kürzung bedeutet, wurden […]

Niko Alm: „Es müssen Möglichkeiten geschaffen werden, um die sinkenden staatlichen Budgets zu kompensieren“

Nach dem Wechsel Beate Meinl-Reisingers in den Wiener Gemeinderat, übernimmt Niko Alm den Kulturausschussvorsitz im Parlament. Das heute vorgestellte Bundesbudget bereitet ihm bereits große Sorgen. „Nicht genug damit, dass das nominell in etwa gleichbleibende Budget inflationsbereinigt wieder eine Kürzung bedeutet, wurden auch für die Umsatzsteuererhöhungen immer noch keine Antworten gefunden. Durch die derzeitige Budgetentwicklung werden unabhängig und nicht staatlich finanzierte Kunst- und Kulturproduktionen besonders benachteiligt, während Institutionen wie die Bundestheater Budgeterhöhungen erhalten, deren Höhe der Minister bislang noch nicht kaufmännisch begründen konnte“, kritisiert Alm.

Darüber hinaus fehlt Alm jegliche Zukunftsperspektive für die Finanzierung des Kunst- und Kultursektors. „Wir brauchen endlich Anreize für Zuwendungen an Kunst und Kultur durch Private und Unternehmen, um den abnehmenden staatlichen Mitteln etwas entgegen zu setzen. Zu den im Zuge der Steuerreform versprochenenen Regelungen kennen wir immer noch keine Details und das, obwohl Minister Ostermayer versichert hat, dass beispielsweise eine Kunst- und Kulturstiftung, die steuerlich begünstigte Zuwendungen verteilen soll, bereits Anfang 2016 ihre Arbeit aufnehmen würde,“ zeigt sich Alm skeptisch über die Budgetentwicklung.

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