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OTS: NEOS starten Petition zur Abschaffung der GIS-Gebühren

Strolz / Alm: „Die Medienförderung muss reformiert werden, das Geld soll aus dem Bundesbudget kommen“ Zum heutigen Welttag des Fernsehens starten NEOS eine Petition, die zum Ziel hat, den öffentlich rechtlichen Rundfunk endlich ins 21. Jahrhundert zu holen. „Während sich die Medienlandschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat, hängt der ORF in der Vergangenheit […]

Strolz / Alm: „Die Medienförderung muss reformiert werden, das Geld soll aus dem Bundesbudget kommen“

Zum heutigen Welttag des Fernsehens starten NEOS eine Petition, die zum Ziel hat, den öffentlich rechtlichen Rundfunk endlich ins 21. Jahrhundert zu holen. „Während sich die Medienlandschaft in den letzten Jahrzehnten stark verändert hat, hängt der ORF in der Vergangenheit fest. Nicht nur, dass der ORF immer noch von SPÖVP und den Landesfürsten für ihren eigenen Machterhalt missbraucht wird, soll nun auch das neue Finanzloch von 42 Millionen Euro per Knopfdruck durch eine Erhöhung der GIS-Gebühren finanziert werden. Das ist nicht tragbar. Dieses System müssen wir abdrehen“, erklärt NEOS-Klubobmann Matthias Strolz die Notwendigkeit für die Petition. „Die GIS ist alles andere als treffsicher und gerecht. Sie gehört besser heute als morgen abgedreht! Die Menschen verstehen nicht mehr, wieso sie immer mehr für immer weniger zahlen sollen,“ zeigt Strolz weiter auf. Das belegen auch die Zahlen auf der heute online gegangenen Seite der Petition, gisabdrehen.at: innerhalb von zwei Stunden haben bereits über 1.000 Menschen dafür unterschrieben, die GIS abzudrehen.

„Unser Ziel ist ein starker ORF mit starker journalistischer Leistung und starken öffentlich-rechtlichen Inhalten – das geht nur mit massiven Reformen und ohne politische Einflussnahme“, zeigt sich auch NEOS-Mediensprecher Niko Alm überzeugt. „Der ORF muss sich auf seine Kernkompetenz als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt besinnen, anstatt Hollywood-Blockbuster zu kaufen und mit teuren Inseraten zu bewerben. Die Rundfunkgebühren bedecken weit mehr, als für die Erfüllung dieses Auftrags notwendig ist“, so Alm weiter. Statt sich über die GIS-Gebühren zu finanzieren, soll der ORF in Zukunft über eine Medienförderung Neu aus dem Bundesbudget finanziert werden. „Nicht zuletzt muss auch der Stiftungsrat verkleinert und politisch unabhängig nach Vorbild eines AG-Aufsichtsrat besetzt werden. Es ist absurd, dass Parteien und Landesfürsten noch immer Einfluss auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben. Auch das hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren“

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