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OTS: NEOS-Umfrage – Steuerreform ist 2018 verpufft und kostet Jobs

Matthias Strolz: „Regierung vernichtet Arbeitsplätze“ Niko Alm: „Lohnnebenkosten verhindern Wachstum“ Das von Hajek Public Opinion Strategies erhobene Stimmungsbild bei Österreichs Unternehmen, präsentiert von NEOS-Chef Matthias Strolz und Start-Up-/EPU-Sprecher Niko Alm, stellt Regierung ins Sachen Unternehmerfreundlichkeit und Arbeitslosigkeit eine glatte Fünf aus. „Diese Regierung vernichtet Arbeitsplätze. Sie nimmt den Unternehmerinnen und Unternehmern die Luft zum Atmen“, […]

Matthias Strolz: „Regierung vernichtet Arbeitsplätze“
Niko Alm: „Lohnnebenkosten verhindern Wachstum“

Das von Hajek Public Opinion Strategies erhobene Stimmungsbild bei Österreichs Unternehmen, präsentiert von NEOS-Chef Matthias Strolz und Start-Up-/EPU-Sprecher Niko Alm, stellt Regierung ins Sachen Unternehmerfreundlichkeit und Arbeitslosigkeit eine glatte Fünf aus.

„Diese Regierung vernichtet Arbeitsplätze. Sie nimmt den Unternehmerinnen und Unternehmern die Luft zum Atmen“, resümmiert Strolz das Ergebnis der Studie. „Wer soll Arbeitsplätze schaffen, wenn nicht die Wirtschaftstreibenden? “ Österreich steht heute bei einer Arbeitslosenquote von 10,1 Prozent – und sie wird noch weiter steigen.

Die Gründe liegen laut Peter Hajek auch im psychologischen Bereich. „Die Bundesregierung nimmt den Unternehmen das Vertrauen und die Möglichkeit, in neue Mitarbeiter zu investieren. Durch die ausbleibenden Reformen auf der Ausgabenseite und die fehlenden Senkung der Lohnnebenkosten fehlt einfach der Spielraum.“

Unter den befragten Einpersonenunternehmer_innen und Kleinen und Mittleren Unternehmen werden die Auswirkungen der Steuerreform mit 71 Prozent als negativ oder sehr negativ bewertet. Unglaubliche 98 Prozent sehen keine Motivation in der Steuerreform, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Im Gegenzug halten 96 Prozent aller Befragten eine Senkung der Lohnnebenkosten für eher oder sehr dringend.

Für den erfolgreichen Gründer und Unternehmer Niko Alm würden auch kleinere Schritte viel erreichen: „Wir brauchen einen transparenten Lohnzettel, der den enormen Nebenkosten- und Abgabendruck sichtbar macht, eine Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter, aber vor allem einen ernsthaften Realinvestitionsfreibetrag. In Kombination mit einer deutlichen Senkung der Lohnnebenkosten – etwa durch die schrittweise Streichung der ‚Kammerumlage 2‘ – würde sich diese Maßnahme sofort positiv auf die Beschäftigungszahlen auswirken.“

Strolz richtet abschließend einen Appell an die Bundesregierung: „Es gibt in diesem Land kein größeres Problem als die steigende Arbeitslosigkeit. Mit dieser Reformverweigerungstaktik bleibt Österreich auf Jahre hinaus Abstiegskandidat. Bundeskanzler Faymann und Finanzminister Schelling müssen jetzt in die Gänge kommen – denn 2018 sind wir schon abgestiegen.“

Unterehmer-Umfrage zur Steuerreform: http://bit.ly/Umfrage-Steuerreform
NEOS-Steuerreformkonzept: https://parlament.neos.eu/steuerreform/

Rückfragehinweis:
Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9091
presse@neos.eu
http://neos.eu