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OTS: NEOS zur Senkung der Körperschaftsteuer: ein ausbaufähiger Ansatz

Niko Alm: „Es braucht auch eine Senkung der KöSt auf nicht entnommene Gewinne. So werden Anreize für mehr Beschäftigung gesetzt“ Wie sehr sich die Bundesregierung in Ankündigungspolitik übt, zeigen jüngste Überlegungen im Finanzministerium, die Körperschaftsteuer zu reduzieren. „Es ist nicht einmal eine Woche her, dass der Finanzminister sein Budget für die kommenden Jahre präsentiert hat […]

Niko Alm: „Es braucht auch eine Senkung der KöSt auf nicht entnommene Gewinne. So werden Anreize für mehr Beschäftigung gesetzt“

Wie sehr sich die Bundesregierung in Ankündigungspolitik übt, zeigen jüngste Überlegungen im Finanzministerium, die Körperschaftsteuer zu reduzieren. „Es ist nicht einmal eine Woche her, dass der Finanzminister sein Budget für die kommenden Jahre präsentiert hat und dabei eindrucksvoll gezeigt hat, wie wenig Spielraum sein Budgetvorschlag für Zukunftsinvestitionen hat. Es kann sich daher bei der Ankündigung, eine weitere Senkung der Körperschaftsteuer in Betracht zu ziehen, nur um reine Schlagzeilen-Politik handeln. Das zeigt auch schon die mitgelieferte Überlegung, dass der Steuerausfall aufgrund des prognostizierten Wirtschaftswachstums dann ohnehin nicht so groß ausfallen würde“, kommentiert NEOS KMU- und Start-up-Sprecher Niko Alm die Idee des Finanzministeriums.

Dabei wäre eine Senkung der Körperschaftsteuer für den Wirtschaftsstandort Österreich tatsächlich wichtig und notwendig – idealerweise „nicht nur als Einzelmaßnahme, sondern im Rahmen eines Gesamtkonzepts“, so Alm. Es solle dabei nicht bei der KöSt-Senkung alleine bleiben – sie muss Hand in Hand mit einer umfassenden Senkung der Lohnnebenkosten einhergehen. Will man, dass Unternehmen mehr investieren – und so für mehr Beschäftigung sorgen – dann müssen auch entsprechende Anreize gesetzt werden, dass die Unternehmensgewinne reinvestiert werden.

„Unser Vorschlag, den wir bereits im Mai auf den Tisch gelegt haben, sieht eine Halbierung der Körperschaftsteuer auf 12,5 Prozent vor – allerdings nur für nicht entnommene Gewinne. Der Effekt: Mehr Investitionen und Beschäftigung“, führt Alm aus. Es steigt die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs, Betriebsabsiedelungen nehmen ab, Betriebsansiedelungen nehmen zu und die Eigenkapitalquote wird verbessert. „Unser Ansatz ist es, den Unternehmen gleich mehr Geld zu lassen, damit sie es direkt für Investitionen und Arbeitsplätze aufwenden können“, fasst Alm die NEOS-Forderung zusammen.

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