| NEOS OTS | neos

OTS: Privates Risikokapital in Start-ups bringen

Niko Alm: „Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrag muss rasch beschlossen werden“ Österreich verliert schon seit Jahren in allen anerkannten Standort-Rankings an Boden und nähert sich zusehends dem internationalen Durchschnitt. Das schadet nicht zuletzt der Innovationskraft Österreichs enorm. „Innovation entsteht heute in jungen Unternehmen – sie sind zugleich Job- und Wirtschaftstreiber. Trotzdem wurden sie von der Regierung bisher sträflich vernachlässigt“, […]

Niko Alm: „Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrag muss rasch beschlossen werden“

Österreich verliert schon seit Jahren in allen anerkannten Standort-Rankings an Boden und nähert sich zusehends dem internationalen Durchschnitt. Das schadet nicht zuletzt der Innovationskraft Österreichs enorm. „Innovation entsteht heute in jungen Unternehmen – sie sind zugleich Job- und Wirtschaftstreiber. Trotzdem wurden sie von der Regierung bisher sträflich vernachlässigt“, erklärt NEOS Start-up-Sprecher Niko Alm. Umso erfreulicher ist es, dass nun Staatssekretär Harald Mahrer auch einen Vorschlag für einen jährlichen Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrag bringt, der jenem von NEOS und den AustrianStartups sehr ähnlich ist.

Die Gründung und Marktfähigkeit von jungen Unternehmen ist stark vom Zugang zu Kapital abhängig. „Daher müssen wir attraktive Rahmenbedingungen schaffen, um private Investitionen in Start-ups zu erleichtern. Ein jährlicher Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrag in der Höhe von 100.000 Euro für alternative Finanzierungen von Unternehmen würde Start-ups den Zugang zu Eigenkapital deutlich erleichtern“, so Alm. NEOS hat bereits im Jänner dieses Jahres einen entsprechenden Entschließungsantrag im Nationalrat eingebracht.

Im Steuerrecht gibt es schon Steuerbegünstigungen für die Kapitalbereitstellung an Unternehmen, wie zum Beispiel den Sonderausgabenabzug für junge Aktien. „Technisch wäre es daher relativ einfach, auch für Private einen Abzug von Sonderausgaben für Investments in Start-ups zu schaffen“, erläutert der NEOS-Start-up-Sprecher. „Wir hoffen, dass es Staatssekretär Mahrer nicht nur bei seiner Ankündigung belässt. Die Umsetzung des Realwirtschaftsinvestitionsfreibetrages kann zu mehr Wirtschaftswachstum und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze beitragen. Unser Antrag liegt jedenfalls zur Beschlussfassung bereit“, endet Alm.

Rückfragen & Kontakt:
NEOS – Presseteam im Parlament
Tel.: 01 40 110 9091
presse@neos.eu