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OTS: Start-up-Scheck – Wegen zu viel Erfolg geschlossen

Niko Alm: „Priorität auf Start-ups zu legen, zahlt sich volkswirtschaftlich aus“ Innovation entsteht heute sehr oft in jungen Unternehmen und die Start-up-Kultur bietet ambitionierten Talenten den richtigen Rahmen, um Innovationen schnell zur Marktreife zu bringen. „Es sind nicht die Kammern oder die Sozialpartner, die Jobs schaffen, sondern die Unternehmerinnen und Unternehmer. Wie das AWS selbst […]

Niko Alm: „Priorität auf Start-ups zu legen, zahlt sich volkswirtschaftlich aus“
Innovation entsteht heute sehr oft in jungen Unternehmen und die Start-up-Kultur bietet ambitionierten Talenten den richtigen Rahmen, um Innovationen schnell zur Marktreife zu bringen. „Es sind nicht die Kammern oder die Sozialpartner, die Jobs schaffen, sondern die Unternehmerinnen und Unternehmer. Wie das AWS selbst vorrechnet, generiert jedes neue Start-up eine Wertschöpfung von 181.000 Euro und schafft im Schnitt 2,5 neue Arbeitsplätze“, erklärt NEOS-Start-up-Sprecher Alm.

„Vor diesem Hintergrund ist es unverständlich, dass nun die Förderung von neuen Start-ups ab Ende Juli gestrichen wird“, führt Alm weiter aus. Nachdem der AWS bereits letztes Jahr die Start-up Prämie eingestellt hat, findet nun auch der Start-up Scheck seinen unnatürlichen Tod. „Anstatt die Förderung zu kürzen, sollte die Finanzierung von Start-ups eine der absoluten Prioritäten der neuen Regierung sein“, so Alm weiter.

Staatssekretär Mahrer will Österreich zum gründerfreundlichsten Land Europas machen und lässt sich gerne als ‚Mr. Start-up‘ bezeichnen. Auch Bundeskanzler Kern bezeichnet Start-ups als eine absolute Toppriorität und will die Rahmenbedingungen für diese verbessern. Dennoch muss das AWS die Start-up-Zuschussförderung komplett einstellen. Niko Alm fordert die Bundesregierung auch in diesem Bereich zum Handeln auf und will „eine Aufstockung der Start-up Zuschüsse des AWS. Als eine weitere Maßnahmen neben den zahlreichen Vorschlägen, die wir bereits im Parlament dazu eingebracht haben, um die Rahmenbedingungen für Start-ups zu verbessern.“

„In Österreich mangelt es leider noch immer an Verständnis für die volkswirtschaftliche Bedeutung von Start-ups. Die Regierung möge zwar Start-ups loben, aber zum unternehmerfreundlichen Handeln ist es noch ein weiter Weg“, so Alm abschließend.

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