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OTS: Wir arbeiten für einen starken ORF mit starker journalistischer Leistung und öffentlichem Mehrwert

Niko Alm: „Was für den Rest der Medien gilt, muss auch für den ORF gelten – Medienförderung muss an Inhalte geknüpft werden“ „Was für den Rest der Medien gilt, muss auch für den ORF gelten. Wenn Minister Drozda die Medienförderung Neu an Inhalte knüpfen will, dann kann er den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht auslassen. Wir brauchen […]

Niko Alm: „Was für den Rest der Medien gilt, muss auch für den ORF gelten – Medienförderung muss an Inhalte geknüpft werden“
„Was für den Rest der Medien gilt, muss auch für den ORF gelten. Wenn Minister Drozda die Medienförderung Neu an Inhalte knüpfen will, dann kann er den öffentlich-rechtlichen Rundfunk nicht auslassen. Wir brauchen einen Fokus auf Inhalte – auch beim ORF. Mit Gebühren werden auch US-amerikanische Fernsehserien und internationale Sportveranstaltungen eingekauft und den Privaten weggekauft. Das ist kein öffentlicher Mehrwert“, fasst Mediensprecher Niko Alm seine Forderungen an einen modernen ORF zusammen. Im Rahmen der Aktuellen Stunde im Parlament begründet er, wie der ORF ins 21. Jahrhundert geführt werden soll: Ohne Parteipolitik, ohne GIS und mit einem Fokus auf einen öffentlichen Mehrwert.

„Wir wollen, dass der ORF befreit wird, der ORF muss seine Inhalte vertiefen – und nicht weiter verbreiten. Dazu müssen die rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden, um sich auf öffentlich-rechtliche Produktionen zu konzentrieren und sich auf einen neuen, nicht mehr linearen Medienkonsum einstellen zu können“, betont Alm, der darauf hinweist, dass sich der Fernsehkonsum in den vergangenen 20 Jahren massiv verändert hat. Werden nicht rasch Reformen in die Wege geleitet, dann wird der ORF die nächsten 20 Jahre nicht mehr überleben.

Abgesehen von diesem Innendruck muss auch der Aussendruck gelöst werden. „Der ORF ist politisch und ökonomisch marktverzerrend“, so Alm. Er fordert endlich eine parteipolitische Unabhängigkeit, die relativ leicht umzusetzen sei: Der Stiftungsrat müsse verkleinert und politisch unabhängig besetzt werden, und so „Kleinigkeiten“, wie das Anhörungsrecht der Landeshauptleute gehöre abgeschafft. Auf der wirtschaftlichen Seite müssen die GIS Gebühren so rasch wie möglich abgeschichtet werden und der ORF stattdessen über eine Medienförderung Neu aus dem Bundesbudget finanziert werden. „Unser Ziel ist ein starker ORF mit starker journalistischer Leistung und öffentlich-rechtlichem Mehrwert – das geht nur mit massiven Reformen und ohne politische Einflussnahme“, so Alm.

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